Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2

DFV-Bundesfeuerwehrarzt Klaus Friedrich hat hilfreiche Dokumente zum Thema Coronavirus SARS-CoV-2 zusammengestellt. Es wird weiter fortgeschrieben.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Hinweise lediglich empfehlenden Charakter haben und landesrechtliche oder lokale Dienstanweisungen vorrangig sind.

Zur Lage
Lage (Stand 211204)
Lage (Stand 211129)
Lage (Stand 211125)
Lage (Stand 211119)
Lage (Stand 211113)
Lage (Stand 211031)
Lage (Stand 210909)
Lage (Stand 210905)
Lage (Stand 210828)
Lage (Stand 210821)
Lage (Stand 210814)
Lage (Stand 210807)
Lage (Stand 210729)
Lage (Stand 210724)
Lage (Stand 210629)
Lage (Stand 210626)
Lage (Stand 210622)
Lage (Stand 210619)
Lage (Stand 210613)
Lage (Stand 210607)
Lage (Stand 210604)

Zu COVID-19
Feuerwehrarzt zu Impfung: Corona und Grippe (Stand 211110)
Feuerwehrarzt Corona-Impfung – Jede Impfung zählt (Stand 201216)
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 XV (Stand 201118) Eignung für die Feuerwehr
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 XIV (Stand 201103) Schnelltestung
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 XIII (Stand 201019) zur Pandemie im Herbst 2020
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 XII (Stand 200930) Empfehlung der Grippeschutzimpfung
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 VII (Stand 200707) Dynamik der Pandemie (überarbeitete Version!)
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 XI (Stand 200701) Wiederaufnahme der „First Responder“-Einsätze im Feuerwehrdienst 
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 X (Stand 200528) Dynamik der Pandemie –> überarbeitete Version verfügbar!
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 IX (Stand 200503) Desinfektion
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 VIII (Stand 200424) Atemschutzmasken
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 VII (Stand 200423) Rückkehr zum Regelbetrieb
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 VI (Stand 200420) Nachuntersuchung G 26.3
Feuerwehrarzt allgemein zu Verhalten von Feuerwehrangehörigen
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 V (Stand 200403)
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 IV (Ergänzung) (Stand 200401)
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 IV (Stand 200318)
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 III (Stand 200315)
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 II (Stand 200311)
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 I (Stand 200301)

Links und Dokumente zur weiteren Information:

FAQ zu COVID-19 und allgemeinem Verhalten
FAQ der DGUV
FAQ der DGUV zu Erster Hilfe in Bezug auf COVID-19

Hinweise des RKI: FAQ
Hinweise des RKI: Hygienemaßnahmen – Hinweise für nicht-medizinisches Personal
Hinweise des RKI: Häusliche Isolierung
Hinweise des RKI: Orientierungshilfe für Bürger

Informationen des Bundesinnenministeriums
Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit
Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Merkblatt der BZgA zu Mund-Nasen-Schutz und Schutzmasken

Tipps des BBK zur häuslichen Quarantäne
Nähanleitung Behelfs-Mund-Nasen-Schutz (Feuerwehr Essen)
Stellungnahme der Leopoldina
Informationen des Deutschen Rats für Wiederbelebung zur Durchführung von Reanimationsmaßnahmen (Teil 1 und Teil 2)

Fachliche Hinweise
DGUV: „Hinweise für Einsatzkräfte zum Umgang mit bzw. zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2“ (Aktualisierung, Straffung und redaktionelle Überarbeitung insbesondere im Hinblick auf die momentane Lageentwicklung und die staatlichen Regelungen dazu, Stand: 03. 12.2021)
DGUV: Neuer Schnelltest für Pandemie-Atemschutz

RKI: Hygienemaßnahmen für Einsatzkräfte
RKI: Kontaktpersonennachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen
RKI: Kontaktpersonennachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen für medizinisches Personal
RKI: Infografik zu Maßnahmen im Verdachtsfall (Stand 200324)
RKI: Hinweise zum richtigen Ausziehen von Handschuhen, Anlegen von PSA, Ablegen von PSA und Anwendungsfehlern bei der Verwendung von PSA

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Beurteilung der Verkehrsfähigkeit von Schutzgütern und -ausrüstungen ohne CE/NE-Kennzeichnung im Zusammenhang mit der Ausbreitung von COVID-19)
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (#Covid-19 Beförderung gefährlicher Güter)
Bundesgesetzblatt (Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht)
BBK (Auszüge des geplanten Handbuchs Krankenhausalarm- und -einsatzplanung (KAEP))
 Bundesinstitut für Arzneimittel (Allgemeinverfügung Händedesinfektion)

Empfehlung der EU-Kommission (Konformitätsbewertungs- und Marktüberwachungsverfahren im Kontext der COVID-19-Bedrohung)
Kostenlose europäischen Normen für Medizinprodukte und persönliche Schutzausrüstung
Aufzeichnungspflicht gemäß § 7 (3) der Biostoffverordnung
3M: Disinfection of Filtering Facepiece Respirators
COVID-19: Stressbearbeitung nach belastenden Einsätzen
Klinik-ethische Empfehlungen über die Zuteilung von Ressourcen

Appell: Gegen Corona und Grippe impfen lassen!

DFV-Präsident fordert kurzfristige Organisation von Booster-Impfungen für Feuerwehrangehörige

Berlin – „Feuerwehrangehörige, die sich sowohl die Corona-Auffrischungsimpfung als auch die Grippeschutzimpfung geben lassen, sorgen für die weiter bestehende Einsatzfähigkeit der Feuerwehren auch in der kalten Jahreszeit“, appelliert Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). „Sich impfen zu lassen ist Ausdruck unseres Verantwortungsbewusstseins und ein Pakt der Solidarität, denn wir schützen nicht nur uns, sondern auch die Menschen um uns herum, insbesondere die Risiko- und vulnerablen Gruppen. Letztlich ist auch unser Engagement in den Feuerwehren von dieser Impfsolidarität abhängig“, ergänzt DFV-Bundesfeuerwehrarzt Medizinaldirektor Klaus Friedrich.

Der DFV-Präsident fordert die verantwortlichen Stellen auf, den Feuerwehrangehörigen die Booster-Impfung gegen Sars-CoV-2 zur Verfügung zu stellen: „Zu Jahresbeginn gab es aufgrund von Impfstoffmangel eine Priorisierung, bei der die Feuerwehrangehörigen nicht komplett praxisgerecht eingeordnet wurden. Nun müssen die Landkreise und kreisfreien Städte die Auffrischungsimpfungen für Feuerwehrangehörige kurzfristig und unproblematisch organisieren!“

Bundesfeuerwehrarzt Friedrich erklärt, dass Feuerwehrangehörige, die im Rettungsdienst, als First Responder, bei Unterstützungseinsätzen für den Rettungsdienst (beispielsweise bei Erster Hilfe oder Drehleiterunterstützung) oder bei Einsätzen der Technischen Hilfeleistung direkten Patientenkontakt regelmäßig haben, gemäß der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG und DGUV Vorschrift 49 zu priorisieren sind. Eine dritte Corona-Impfung sollte Feuerwehrangehörigen dringend und priorisiert aufgrund einer systemrelevanten Funktion zur Aufrechterhaltung staatlicher Funktionen angeboten und ermöglicht werden.

Der Deutsche Feuerwehrverband empfiehlt die Grippeschutzimpfung als Ergänzung des Impfschutzes von Feuerwehrangehörigen schon seit Jahren. „Die Influenza könnte gerade in dieser Saison heftig ausfallen, weil viele Menschen im letzten Winter ihren Immunschutz nicht durch eine (meist asymptomatisch verlaufende) Grippe auffrischen konnten“, erläutert Friedrich. Weil die Grippeviren sehr wandlungsfähig sind, ist eine jährliche Schutzimpfung erforderlich.

Die ausführliche Empfehlung des DFV-Bundesfeuerwehrarztes steht HIER  online.

 

29. Deutscher Feuerwehrtag soll 2022 stattfinden

Veranstaltung vom 20. bis 25. Juni parallel zur Interschutz / Sicherheit der Feuerwehrangehörigen hat Priorität

Berlin – Der 29. Deutsche Feuerwehrtag soll vom 20. bis 25. Juni 2022 stattfinden: „Eine Großveranstaltung mit der Zielgruppe systemrelevanter Angehöriger der Gefahrenabwehr kann nur stattfinden, wenn das System dadurch nicht gefährdet wird. Dies ist unter den aktuellen Voraussetzungen für 2021 nicht zu gewährleisten – und daher hat sich der Deutsche Feuerwehrverband entschieden, den 29. Deutschen Feuerwehrtag zu verlegen. Auch wenn die erneute Verschiebung schade ist: Entscheidend ist die Sicherheit der Feuerwehrangehörigen!“, erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident und Ständiger Vertreter des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Angesichts der Pandemie-Umstände hatte sich der DFV-Präsidialrat als Gremium der Vertreter der Ordentlichen Mitglieder in digitaler Sitzung einstimmig für die Verlegung ausgesprochen.

Zuvor war bereits die parallel stattfindende Weltleitmesse INTERSCHUTZ durch die Deutsche Messe AG für das Jahr 2022 neu terminiert worden. Der DFV ist auch einer der ideellen Partner der Messe. Der 29. Deutsche Feuerwehrtag findet unter dem Leitmotiv „Sicherheit.Leben“ in Zusammenarbeit mit dem Land Niedersachsen, dem Landesfeuerwehrverband Niedersachsen, der Stadt Hannover sowie der Feuerwehr Hannover in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt. Weitere Informationen werden auf www.feuerwehrtag.de zur Verfügung gestellt werden.

Neuer Termin für die INTERSCHUTZ im Juni 2022

DFV-Information: Über das weitere Vorgehen zum 29. Deutschen Feuerwehrtag wird kurzfristig entschieden.

DMAG-Pressemitteilung: Die INTERSCHUTZ wird neu terminiert und findet nun vom 20. bis 25.06.2022 statt. Die Entscheidung für die Neuterminierung der Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit wurde nach gründlichen Überlegungen und intensiven Gesprächen mit dem Markt seitens Deutsche Messe AG getroffen. Wie bei zahlreichen anderen Messen und Veranstaltungen liegen die Gründe für diese Entscheidung auch bei der INTERSCHUTZ in den aktuellen Entwicklungen des weltweiten Infektionsgeschehens im Zuge der COVID-19-Pandemie.

„Gerade Weltleitmessen wie die INTERSCHUTZ haben einen langfristigen Planungshorizont und benötigen eine Vorlaufzeit von mehreren Monaten. Zudem sind die Branchen, die an der INTERSCHUTZ als Aussteller oder Besucher teilnehmen, maximal in das aktuelle Infektionsgeschehen auf der ganzen Welt involviert“, kommentiert Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, die Entscheidung. „Die INTERSCHUTZ findet in einem Messeturnus von 5 Jahren statt. Die Community, bestehend aus Feuerwehr- und Rettungswesen sowie dem Bevölkerungsschutz, fiebert der nächsten Ausgabe mehr als entgegen. Gerade vor diesem Hintergrund ist uns die Entscheidung für die Neuterminierung sehr schwer gefallen. Intensive Gespräche mit Partnern, Ausstellern und Vertretern wesentlicher Besucherzielgruppen haben uns jedoch darin bestätigt, dass dieser Schritt unumgänglich ist. Eine Durchführung im Sommer 2022 wird von allen Seiten begrüßt. Denn nur so bieten wir allen Beteiligten die notwendige Planungssicherheit für ihre Messevorbereitungen. Zudem lebt eine Weltleitmesse auch von zahlreichen internationalen Besuchern sowie im Besonderen der persönlichen Begegnung. Mit Blick auf weltweite Reisebe- und -einschränkungen, lässt sich eine Messe mit dieser globalen Strahlkraft aktuell nicht seriös auf Kundenseite vorbereiten“, führt Gruchow weiter aus.

„Die Vorzeichen für die INTERSCHUTZ sind seit langem sehr gut. Bereits für die ursprünglich im Juni 2020 geplante Ausgabe konnten wir eine Rekordbeteiligung verzeichnen. Wir sind zuversichtlich, dass die Aussteller mit uns nun gemeinsam die INTERSCHUTZ 2022 gestalten werden, dann erstmalig als hybride Veranstaltung. Die Pandemie hat uns allen vor Augen geführt, wie wichtig die Bereiche Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz sind. Zudem erwarten wir überall auf der Welt deutliche Investitionssteigerungen in diesen Branchen. Beste Voraussetzungen für unseren Marktplatz“, ergänzt Martin Folkerts, Global Director INTERSCHUTZ bei der Deutschen Messe AG. „Die INTERSCHUTZ lebt mehr als jede andere Veranstaltung vom persönlichen Kontakt, vom Netzwerken und dem direkten Austausch. Sie ist DIE Plattform für die weltweite Community.

„Die Hersteller von Feuerwehrtechnik im VDMA begrüßen die Verschiebung der INTERSCHUTZ in das Jahr 2022 ausdrücklich. Für uns ist die INTERSCHUTZ die wichtigste internationale Messe der Branche. Und unsere Erwartung ist, dass sie nahtlos an den großen Erfolg aus dem Jahr 2015 anknüpft. Wir sind sicher, dass die Voraussetzungen in 2022 dafür gegeben sind. Unsere innovationsstarke Branche wird bis dahin zahlreiche spannende Neuheiten im Programm haben. Und die deutschen sowie internationalen Besucher werden die INTERSCHUTZ 2022 zu dem großen Live Event des Jahres machen, so wie wir es kennen“, kommentiert Dr. Bernd Scherer, Mitglied der Hauptgeschäftsführung beim VDMA Feuerwehrtechnik den neuen Termin der INTERSCHUTZ im Juni 2022.

Auch Dirk Aschenbrenner, Präsident der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), begrüßt die Entscheidung, die INTERSCHUTZ auf 2022 zu verschieben: „Unsere Einsatzkräfte sind und bleiben auch in den kommenden Monaten überaus gefordert. Für Tausende von ihnen ist die INTERSCHUTZ – wie wir wissen – immer eine willkommene Gelegenheit zur Information, zum Erfahrungsaustausch und zum Netzwerken. Das alles wäre derzeit in dieser angespannten Situation nicht möglich. Doch ohne die vielen Besucher auch aus dem ideellen Bereich wäre die INTERSCHUTZ nicht das, was sie immer schon war. Auch die Aussteller schätzen den direkten Kontakt mit denen, die letzten Endes ihre Produkte und Dienstleistungen nutzen. Die Branche braucht diesen Austausch zwischen Anbietern und Anwendern.“

Dieter Siegel, CEO der Rosenbauer International AG, begrüßt den neuen Termin für die INTERSCHUTZ im Sommer 2022: „Die COVID-19 Krise hat uns alle leider noch immer fest im Griff und lässt zum aktuellen Zeitpunkt eine sichere Durchführung von Messen und Großveranstaltungen noch nicht zu. Die Sicherheit und die Gesundheit der Menschen steht für uns als Systemanbieter im Brand- und Katastrophenschutz aber selbstverständlich an oberster Stelle. Wir befürworten somit die Verschiebung der INTERSCHUTZ auf das Jahr 2022. Denn wir alle wünschen uns nichts mehr, als eine INTERSCHUTZ wie wir sie kennen: ein unvergessliches Messeerlebnis und einen Treffpunkt für Feuerwehren aus der ganzen Welt, ohne Abstriche für unsere Kunden, Besucher und Gäste.“

Die nächste INTERSCHUTZ findet vom 20. bis 25.06.2022 auf dem Messegelände Hannover statt.

 

 

COVID-19: Feuerwehren leisten seit Monaten Bemerkenswertes

Deutscher Feuerwehrverband dankt für Anstrengungen im Ehren- und Hauptamt

Berlin – „Die Welt hat sich durch die Corona-Pandemie verändert. Die Feuerwehren bleiben weiter das, was sie seit Jahrzehnten sind: Eine zuverlässige Säule im Bevölkerungsschutz, getragen durch mehr als eine Million Menschen, die sich ehrenamtlich und hauptamtlich engagieren und seit Monaten Bemerkenswertes leisten“, würdigt Hermann Schreck, Vizepräsident und Ständiger Vertreter des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), den beständigen Einsatz der Feuerwehrangehörigen in ganz Deutschland.

„Führungskräfte und Mannschaft, Entscheider und Durchführer, sie alle zeigen in der Krise umsichtige Reaktionen. Auch wenn sie selbst in ihrem Beruf unter Druck stehen, die Zukunft unsicher ist, die familiäre Situation belastend: Die Solidarität der Frauen und Männer in den Feuerwehren ist enorm. Die besondere gesellschaftliche und soziale Rolle der Feuerwehren hat sich einmal mehr bewährt – auch außerhalb des Rampenlichts“, erklärt Schreck.

In ganz Deutschland sind Feuerwehrangehörige seit Beginn der Krise über das normale Maß hinaus aktiv: Sie gewährleisten nicht nur die Einsatzbereitschaft auch in schwierigen Zeiten, sondern leisten wertvolle Beiträge zur Bewältigung der Lage, etwa durch Aufbau und Betrieb von Testzentren in Amtshilfe. Parallel engagieren sie sich in der Nachbarschaft, erschaffen digitale Ausbildungskonzepte und halten Kontakt zu Mitgliedern aller Altersklassen. „Auch viele andere Menschen leisten Immenses gegen die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen. Es ist völlig richtig, dass das gewürdigt wird. Jedoch gibt es keine andere Organisation, die, zumeist fast komplett auf das Ehrenamt gestützt, so flächendeckend und in dieser Größenordnung rund um die Uhr jederzeit schnelle Hilfe in Notfällen zu bringen bereit ist“, so Schreck.

„Ich bedanke mich nicht nur bei allen Feuerwehrangehörigen, sondern auch bei deren Familien, ohne die dieses Engagement nicht möglich wäre!“, sagt DFV-Vizepräsident Hermann Schreck. Auch die Freistellung vom Arbeitsplatz oder flexible Regelungen in Schule und Studium ermöglichten erst den außergewöhnlichen Einsatz.

Mit Blick auf die Advents- und Weihnachtszeit, die genau wie die Tage des Jahreswechsels normalerweise eine höhere Einsatzfrequenz etwa durch den unsachgemäßen Umgang mit Kerzen und Pyrotechnik für die Feuerwehren mit sich bringen, appelliert Schreck an die Vernunft der Bevölkerung: „Helfen Sie der Feuerwehr, anderen Menschen zu helfen!“