Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2

DFV-Bundesfeuerwehrarzt Klaus Friedrich hat hilfreiche Dokumente zum Thema Coronavirus SARS-CoV-2 zusammengestellt. Es wird weiter fortgeschrieben.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Hinweise lediglich empfehlenden Charakter haben und landesrechtliche oder lokale Dienstanweisungen vorrangig sind.

Zur Lage
Lage (Stand 200529)
Lage (Stand 200528)
Lage (Stand 200526)
Lage (Stand 200525)
Lage (Stand 200520)
Lage (Stand 200518)
Lage (Stand 200515)
Lage (Stand 200513)
Lage (Stand 200512)
Lage (Stand 200510)
Lage (Stand 200508)
Lage (Stand 200507)
Lage (Stand 200505)
Lage (Stand 200503)

Vorherige Meldungen: Lage (Stand 200430); Lage (Stand 200429); Lage (Stand 200428); Lage (Stand 200426);  Lage (Stand 200424);  Lage (Stand 200423); Lage (Stand 200422); Lage (Stand 200421); Lage (Stand 200420); Lage (Stand 200417); Lage (Stand 200416); Lage (Stand 200415); Lage (Stand 200413); Lage (Stand 200409);  Lage (Stand 200408); Lage (Stand 200407); Lage (Stand 200406); Lage (Stand 200403); Lage (Stand 200402); Lage (Stand 200401); Lage (Stand 200331); Lage (Stand 200330); Lage (Stand 200327); Lage (Stand 200326);  Lage (Stand 200325); Lage (Stand 200324); Lage (Stand 200323); Lage (Stand 200320); Lage (Stand 200318); Lage (Stand 200315); Lage (Stand 200310)

Zu COVID-19
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 X (Stand 200528) Dynamik der Pandemie
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 IX (Stand 200503) Desinfektion
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 VIII (Stand 200424) Atemschutzmasken
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 VII (Stand 200423) Rückkehr zum Regelbetrieb
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 VI (Stand 200420) Nachuntersuchung G 26.3
Feuerwehrarzt allgemein zu Verhalten von Feuerwehrangehörigen
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 V (Stand 200403)
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 IV (Ergänzung) (Stand 200401)
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 IV (Stand 200318)
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 III (Stand 200315)
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 II (Stand 200311)
Feuerwehrarzt allgemein zu COVID-19 I (Stand 200301)

Links und Dokumente zur weiteren Information:

FAQ zu COVID-19 und allgemeinem Verhalten
FAQ der DGUV
FAQ der DGUV zu Erster Hilfe in Bezug auf COVID-19

Hinweise des RKI: FAQ
Hinweise des RKI: Häusliche Isolierung
Hinweise des RKI: Orientierungshilfe für Bürger

Informationen des Bundesinnenministeriums
Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit
Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Merkblatt der BZgA zu Mund-Nasen-Schutz und Schutzmasken

Tipps des BBK zur häuslichen Quarantäne
Nähanleitung Behelfs-Mund-Nasen-Schutz (Feuerwehr Essen)
Stellungnahme der Leopoldina
Informationen des Deutschen Rats für Wiederbelebung zur Durchführung von Reanimationsmaßnahmen (Teil 1 und Teil 2)

Fachliche Hinweise
DGUV: Hinweise des Fachbereichs Feuerwehren Hilfeleistungen Brandschutz  (aktualisiert 18.05.2020)
DGUV: Neuer Schnelltest für Pandemie-Atemschutz

RKI: Hygienemaßnahmen für Einsatzkräfte
RKI: Kontaktpersonennachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen
RKI: Kontaktpersonennachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen für medizinisches Personal
RKI: Infografik zu Maßnahmen im Verdachtsfall (Stand 200324)
RKI: Hinweise zum richtigen Ausziehen von Handschuhen, Anlegen von PSA, Ablegen von PSA und Anwendungsfehlern bei der Verwendung von PSA

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Beurteilung der Verkehrsfähigkeit von Schutzgütern und -ausrüstungen ohne CE/NE-Kennzeichnung im Zusammenhang mit der Ausbreitung von COVID-19)
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (#Covid-19 Beförderung gefährlicher Güter)
Bundesgesetzblatt (Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht)
BBK (Auszüge des geplanten Handbuchs Krankenhausalarm- und -einsatzplanung (KAEP))
 Bundesinstitut für Arzneimittel (Allgemeinverfügung Händedesinfektion)

Empfehlung der EU-Kommission (Konformitätsbewertungs- und Marktüberwachungsverfahren im Kontext der COVID-19-Bedrohung)
Kostenlose europäischen Normen für Medizinprodukte und persönliche Schutzausrüstung
Aufzeichnungspflicht gemäß § 7 (3) der Biostoffverordnung
Prüfnormenvergleich zu Filterschutzmasken
3M: Disinfection of Filtering Facepiece Respirators
COVID-19: Stressbearbeitung nach belastenden Einsätzen
Klinik-ethische Empfehlungen über die Zuteilung von Ressourcen

COVID-19: Feuerwehr als Stütze der Gesellschaft

Maßnahmen zur flächendeckenden Sicherstellung des Grundschutzes entwickelt

Berlin – Sie stehen weiter jederzeit rund um die Uhr jederzeit für ihre Mitmenschen bereit, um sofort in auftretenden Notfällen zu helfen: Die mehr als eine Million Feuerwehrleute in Deutschland! Die weitaus meisten von ihnen sind „ganz nebenher“ als Ehrenamtliche aktiv – neben den aktuell auch persönlichen Schwierigkeiten für Beruf und Familie, in die sie die aktuelle Corona-Krise vielfach gebracht hat. Damit sind die Feuerwehrangehörigen nicht einfach nur nette Helfer von nebenan: „Mit ihrem Beispiel leben sie das Modell von gegenseitiger Solidarität in besonderer Weise. Jetzt zeigt sich einmal mehr, dass die Feuerwehren nicht nur einfach eine Sicherheits-Organisation sind!“, macht der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) auf das zumeist stille Wirken der Feuerwehren aufmerksam.

Der Deutsche Feuerwehrverband bedankt sich daher dafür, dass die Feuerwehren auch weiter zuverlässig und ohne besondere Aufmerksamkeit „einfach und ohne viel Aufhebens immer da“ sind. „Eine großartige Leistung unserer Feuerwehren, die damit eine maßgebliche Stütze unserer Gesellschaft sind“, so der DFV.

Viele Feuerwehrleute engagieren sich auch zusätzlich, um Menschen in der aktuellen Krise etwa in der Versorgung oder Betreuung zu helfen, oder leisten seit Wochen Amtshilfe bei Maßnahmen der Behörden – „dabei müssen sie besonders sorgfältig auf Infektionsgefahren achten“, weist DFV-Vizepräsident Lars Oschmann auf eine besondere Belastung hin, „denn bei einer Infektion mit Corona kann unter Umständen nicht bloß die jeweilige Einzelperson für den Feuerwehrdienst ausfallen, sondern gegebenenfalls eine ganze Einheit, die mit ihm zuvor in Berührung war.“ Daher haben die Feuerwehren umfangreiche Maßnahmen, je für die spezielle Situation in ihren jeweiligen Gemeinden, entwickelt, wie sie diesem Problem begegnen und den Grundschutz für die Bevölkerung flächendeckend aufrechterhalten können. „Das alles geschieht zusätzlich zum normalen Betrieb und zu ihren normalen Belastungen, die in ihrem Fall nicht verringert sind, sondern verstärkt wurden. Denn das bedeutet zum Teil eine Trennung von den Familien und Freunden und zusätzliche Belastungen, verbunden mit der Anforderung, weiter jederzeit schnell verfügbar zu sein.“

COVID-19: Rückkehr in Regelbetrieb transparent planen

Der pandemische und exponentielle Verlauf des Corona-Virus (SARS-CoV 2) hat weltweit für erhebliche Veränderungen gesorgt. Hierfür waren auch in Deutschland einige eingreifende Einschränkungen notwendig, so zum Beispiel die Einschränkungen der Sozialkontakte. Als Ziel wurde hier eine Verminderung der Ansteckungszahlen definiert, dies insbesondere um das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. „Diesen Einschränkungen mussten wir uns auch als Feuerwehren unterwerfen. Wir haben unseren Dienstbetrieb entsprechend angepasst – zum Beispiel durch Aussetzen von Übungen, Besprechungen und Veranstaltungen und durch Konzentration auf die gesetzlichen Pflichtaufgaben unter Aufgabe von freiwilligen Leistungen wie den so genannten First-Responder-Diensten“, berichtet Klaus Friedrich, Bundesfeuerwehrarzt des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Unser Dank gilt allen Menschen, die diese Einschränkungen mit hoher Disziplin befolgt haben: Den aktiven Feuerwehrangehörigen, die in einer schwierigen Gesamtsituation die Einsatzbereitschaft aufrechterhalten haben. Allen in der Ausbildung engagierten Menschen, die digitale Möglichkeiten der Weiterbildung für Jugendfeuerwehren und Einsatzabteilungen erkundet haben. Denen, die Mitglieder der Altersabteilungen durch Besorgungen dabei unterstützt haben, den schwierigen Alltag zu bewältigen“, dankt Hermann Schreck, DFV-Vizepräsident und ständiger Vertreter des Präsidenten. „Gemeinsam haben alle das Ziel verfolgt, besonders die Infektionen in unseren eigenen Reihen möglichst gering zu halten“, ergänzt Friedrich.

Im Zuge der bundesweit getroffenen Vorkehrungen zur Verringerung der Beschränkung bietet der DFV-Bundesfeuerwehrarzt ein Modell zur dynamischen Rückkehr in den Regelbetrieb der Feuerwehr. „Diese Planungen sollten sich nicht nur an Terminen orientieren, sondern transparent und reproduzierbar sein“, erläutert der Mediziner. Klaus Friedrich stellt Planungen für drei unterschiedliche Szenarien vor:
A) Feuerwehr ohne infizierte Personen in eigenen Reihen
B) Feuerwehr mit infizierte Personen in eigenen Reihen
C) Feuerwehr mit einer Neuinfektion in eigenen Reihen

Als Orientierungspunkt verwendet er die Reproduktionszahl, also die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt in einer gewissen Zeit von einer infizierten Person angesteckt werden. Hierauf basierend bewertet der DFV-Bundesfeuerwehrarzt für eine Feuerwehr ohne infizierte Personen in den eigenen Reihen unterschiedliche Punkte, wie die Ausübung von Aufgaben (Pflichtaufgaben/freiwillige Leistungen, den angeordneten Personalansatz (minimalisiert/standardisiert), das Durchführen von Übungsdienst und Unterricht, das Tragen von Schutzausrüstung (Mund-Nasen-Schutz/FFP2-Masken) oder das Stattfinden soziokultureller Veranstaltungen. Zudem gibt er Hinweise zum Verhalten bei infizierten bzw. neu infizierten Personen in den eigenen Reihen und ordnet das weitere Vorgehen in einem solchen Fall ein.

Die Empfehlungen des DFV-Bundesfeuerwehrarztes stehen HIER online.

Sicherheitstipps zum Schutz der trockenen Natur

Trockene Vegetation, Wind und ungewöhnlich hohe Temperaturen: Bei den aktuellen Witterungsverhältnissen genügt bereits eine fahrlässig weggeworfene, glimmende Zigarette, um die Natur in Brand zu setzen. „Brände in Wäldern und auf Wiesen können sich rasend schnell ausbreiten“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gibt es aktuell in großen Teilen Deutschlands eine hohe Waldbrandgefahr (www.dwd.de/waldbrand). Dies wird durch mangelnden Niederschlag der letzten Wochen und ungewöhnlich hohe Temperaturen für die Jahreszeit begünstigt.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt vier Tipps zum Vermeiden von Bränden:
• Werfen Sie keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahrzeug! Schnell kommt es zu einem Böschungsbrand an Autobahnen und anderen Straßen.
• Lassen Sie niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen stehen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet. Dies betrifft neben allen Modellen mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren (viele Pkw mit Otto-Motoren) künftig auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI. Werden diese in den Regenerationsmodus geschaltet, können sehr hohe Temperaturen auftreten.
• Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten oder durch Kontaktbeschränkung.
• Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.

G 26.3 nach Infektion mit SARS-CoV-2?

Ist nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 grundsätzlich eine erneute Untersuchung nach G 26-3 notwendig? Diese Frage wurde nun bereits mehrfach an uns herangetragen und sie wurde und wird intensiv in der Fachwelt diskutiert, sodass wir als Feuerwehr (-verband) hierzu Stellung beziehen möchten: HIER das Dokument des Bundesfeuerwehrarztes Klaus Friedrich.

Vorträge für Forum Brandschutzerziehung gesucht

Das Forum Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung soll als etablierte Fortbildungsveranstaltung auch in diesem Jahr wieder interessante Vorträge bieten: „Auch wenn die momentane Lage sehr dynamisch ist, wollen wir weiterhin Fachveranstaltungen anbieten. Daher sind wir nun auf der Suche nach interessanten Vorträgen für das Forum Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung 2020“, erklärt Hermann Schreck, zuständiger Vizepräsident und ständiger Vertreter des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Die bundesweit größte Fortbildungsveranstaltung zu diesem Themenkomplex soll am 6. und 7. November 2020 in Kassel (Hessen) stattfinden.

„Damit wir bei der Planung die dann aktuellen Vorschriften berücksichtigen können, sind wir im engen Kontakt mit den Organisatoren der Hessischen Landesfeuerwehrschule als Veranstaltungsort“, erläutert Frieder Kircher, Leiter des Gemeinsamen Ausschusses für Brandschutzerziehung und -aufklärung des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb). Das Forum ist eine gemeinsame Veranstaltung der beiden Verbände.

Das Themenspektrum der Vorträge ist groß. Vorschläge für einen Vortrag oder Workshop (aussagekräftiger Titel, Beschreibung des Inhalts in drei bis vier Sätzen) nimmt der DFV bis 20. Mai 2020 unter machalinski@dfv.org entgegen. Weitere Informationen zur Veranstaltung werden unter www.brandschutzaufklaerung.de veröffentlicht.

Vegetationsbrandrisiken

Jens Motsch ist Mitglied im DFV-Fachbereich Einsatz, Löschmittel, Umweltschutz. Er vertritt dort den LFV Saarland. Angesichts der aktuell fehlenden Niederschläge und das damit einhergehende Ansteigen der Vegetationsbrandrisiken hat er HIER aktuelle Daten zur Wetterlage aufbereitet, um die Feuerwehren zu informieren. Die 46-Tage-Trends sowie die Monatstrends sind keine Vorhersagen, sondern eine Klimaprojektion.

COVID-19: BBK veröffentlicht Auszüge aus Handbuch

Als Unterstützung für Krankenhäuser in der aktuellen Covid-19-Situation stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf seiner Website Teile des geplanten Handbuchs Krankenhausalarm- und -einsatzplanung (KAEP) vorab zum Download bereit. Die Teilveröffentlichung konzentriert sich auf Empfehlungen zur Erstellung von Alarm- und Einsatzplanungen für Kliniken, zu Strukturen und Prozessen sowie zur Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten oder Erkrankten (MANV). Zusätzlich finden sich auf der BBK-Website aktuelle Covid-19-Planungsempfehlungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Krankenhaus-Einsatzplanung (DAKEP) sowie eine Checkliste „Pandemie für Krankenhäuser“ von Berliner Experten. Die Veröffentlichung des kompletten Handbuchs ist im weiteren Verlauf des Jahres 2020 geplant.

Die Dokumente zur Krankenhausalarm- und -einsatzplanung (KAEP) stehen unter www.bbk.bund.de/Handbuch_KAEP online.

DKMS: Sebastian braucht Hilfe

Sebastian braucht unsere Hilfe: Die Leukämie hat innerhalb kürzester Zeit Besitz von Sebastian ergriffen. In seiner Freizeit engagiert sich der 35-jährige Testfahrer aus dem Kreis Uelzen stark für die Freiwillige Feuerwehr in seinem Heimatort Ehra-Lessien im Landkreis Gifhorn (Niedersachsen). Vor einem Jahr hat er seine große Liebe gefunden und ist kurz vor der Diagnose mit ihr zusammengezogen.

Seit dem Tag der Diagnose kämpft er ums (Über)leben. Jetzt ist er gezwungen, sich der Krankheit mit ihrer langwierigen Behandlung zu stellen. Dazu braucht er Eure Hilfe. Eine Stammzellspende ist seine einzige Chance auf Heilung. Wie das Ganze online geht und wie man auch mit Geldspenden helfen kann: www.dkms.de/sebastian

Reduzierung des gegenseitigen Infektionsrisikos

Die DGUV-Hinweise für Einsatzkräfte zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sind um Hinweise zur Reduzierung des gegenseitigen Infektionsrisikos ergänzt worden. Hier die Hinweise als Auszug. Das komplette Dokument steht hier zum Download.

Reduzierung des gegenseitigen Infektionsrisikos
Die nachfolgenden Hinweise können dazu beitragen, das Infektionsrisiko unter Einsatzkräften zu verringern.

Im Feuerwehrhaus/Stützpunkt
Aufenthalt im Feuerwehrhaus/Stützpunkt
●● Begrenzung der im Feuerwehrhaus/Stützpunkt befindlichen Personen.
●● Aufenthaltsdauer von Einsatzkräften, insbesondere von mehreren gleichzeitig, auf das erforderliche Maß begrenzen. Dies gilt zum Beispiel für:
– Bereitschaft,
– Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft,
– Nachbesprechungen.

Merkregel: Mindestens 1,5 m Abstand voneinander halten.

Aufbewahrung, An- und Ablegen der persönlichen Schutzausrüstung (PSA)
●● Örtlich oder zeitlich versetztes An- und Auskleiden.
Zum Beispiel:
– mindestens einen Spind Abstand zwischen alarmierten Einsatzkräften,
– PSA dezentral im Feuerwehrhaus/Stützpunkt unterbringen, d. h. nicht alle PSA in einem Raum.

Merkregel: Möglichst wenige Einsatzkräfte zur gleichen Zeit am gleichen Ort.

●●PSA im Privat-Fahrzeug ist zu vermeiden! Das gilt sowohl für den Kofferraum, als auch für bereits angelegte PSA, da dies zu einer Kontaminationsverschleppung bis in den privaten Bereich (Familie) führen kann.

Besetzung der Einsatzfahrzeuge
Abstände zwischen den Einsatzkräften vergrößern. Dazu die Besatzung auf den Fahrzeugen reduzieren. Zum Beispiel:
●● ein Gruppenfahrzeug mit einer Staffel oder
●● ein Staffelfahrzeug mit einem Trupp besetzen.
Weitere erforderliche Kräfte sollten nach Möglichkeit mit anderen Einsatzfahrzeugen, z. B. mit einem Mannschaftstransportfahrzeug folgen.

Merkregel: Das Nachrücken mit privaten PKW ist zu vermeiden.

Neben der oben beschriebenen Kontaminationsverschleppung in den privaten Bereich werden Einsatzkräfte in privaten Fahrzeugen von anderen Verkehrsteilnehmern nicht als Feuerwehr/Hilfeleistungsorganisation wahrgenommen.

Ausnahmeregelungen für Vereine und Stiftungen

Information für Feuerwehrvereine und Stiftungen: Der Bund hat mit dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020 eine Ausnahmeregelung verabschiedet, mit der Vereine auch dann Beschlüsse fassen können, wenn in ihrer Satzung keine Möglichkeiten für Videokonferenzen oder andere „virtuelle Sitzungen“ vorgesehen sind. Damit können Mitgliederversammlungen, Entlastungen und Wahlen auch in Zeiten von COVID-19 durchgeführt werden. Auch Abstimmungen per E-Mail und Fax werden ermöglicht. § 5 betrifft Vereine und Stiftungen. Das Gesetz steht hier im Bundesgesetzblatt online.