Corona-Warn-App: Unterstützung im Kampf gegen Corona

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, wer in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und ob daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Information, Medienpaket & Links: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app

Kompakt, lebendig, aktuell: DFV mit neuer Webpräsenz

Relaunch ein Jahr vor 29. Deutschem Feuerwehrtag und Interschutz

Berlin – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat eine neue Webpräsenz: Der Internetauftritt www.feuerwehrverband.de ist komplett neu überarbeitet worden. Ein Jahr vor dem 29. Deutschen Feuerwehrtag und der Weltleitmesse Interschutz ist die Webseite nun online gegangen. Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Veranstaltungen verschoben worden und finden nunmehr vom 14. bis 19. Juni 2021 in Hannover statt. Bereits jetzt will die Webseite Lust machen auf die Großveranstaltung und bietet Einblicke in den Planungsstand, aktuelle Tipps etwa zu Ticket und Übernachtung und einen Rückblick auf den letzten Deutschen Feuerwehrtag.

In kompakter und zeitgemäßer Gestaltung ist www.feuerwehrverband.de vom Desktop-Rechner wie auch mobil problemlos zu nutzen. Die Webseite bietet zahlreiche Informationen zum Verband und seiner Arbeit und stellt mit den Dokumenten aus der Facharbeit ein lebendiges Archiv dar. In der neuen Rubrik „Aktuelles“ finden die Besucherinnen und Besucher neue Informationen aus der Pressearbeit, von Fachbereichssitzungen, DFV-Veranstaltungen und aus der alltäglichen Verbandsarbeit. Dieser Bereich lässt sich als RSS-Feed in E-Mail-Programmen abonnieren. Hierzu ist im Feedreader https://feuerwehrverband.de/aktuelles/feed/ einzutragen.

Im Zuge des Neustarts passt der DFV seine Informationswege an: Interessierte können dem Deutschen Feuerwehrverband über die Internetseite www.feuerwehrverband.de folgen, in den Sozialen Medien auf Twitter (@FeuerwehrDFV) und Facebook (www.facebook.de/112willkommen) Benachrichtigungen abonnieren oder auch die enger getakteten DFV-Informationen (ehemals DFV-Pressedienst) erhalten. Aufgrund datenschutzrechtlicher Gründe konnten hierfür die Abonnenten des Newsletters nicht übernommen werden. Unter www.feuerwehrverband.de/informieren/ können sich Interessenten für die DFV-Informationen anmelden. Hierbei wird das datensichere Double-Opt-In-Verfahren genutzt. Wer bislang bereits den DFV-Pressedienst erhalten hat, muss sich nicht neu anmelden.

Auch im Newsportal der deutschen Presseagentur dpa ist der Deutsche Feuerwehrverband präsent; unter https://www.presseportal.de/abo/ besteht die Möglichkeit, kostenfrei die aktuellsten Pressemitteilungen von zahlreichen Institutionen aus dem Blaulicht-Bereich abonnieren. Der Deutsche Feuerwehrverband ist hier direkt unter https://www.presseportal.de/nr/50093 erreichbar.

Forum Brandschutzerziehung 2020 abgesagt

Durch Pandemie-Lage keine längerfristige Planungssicherheit / 2021 in Wismar

Berlin/Kassel – Das Forum Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb), das für den 6. und 7. November 2020 in der Hessischen Landesfeuerwehrschule geplant war, ist abgesagt worden. „Die Corona-Krise zwingt uns auch im Bereich der Brandschutzerziehung erst einmal zu großer Vorsicht. Auch wenn wir noch nicht wissen, was im November sein wird, ist das Risiko einer zweiten Welle zu groß“, bedauert Frieder Kircher, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses Brandschutzerziehung und -aufklärung von DFV und vfdb.

Hermann Schreck, DFV-Vizepräsident und ständiger Vertreter des Präsidenten, ergänzt: „Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage gibt es leider auch weiterhin keine längerfristige Planungssicherheit. Wir konzentrieren uns nun auf das Forum im nächsten Jahr. Alle Expertinnen und Experten, die ihr Wissen für Workshops und Vorträge angeboten haben, bitten wir, uns auch 2021 zur Verfügung zu stehen!“ Das Forum 2021 soll in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) stattfinden.

COVID-19: Feuerwehr als Stütze der Gesellschaft

Maßnahmen zur flächendeckenden Sicherstellung des Grundschutzes entwickelt

Berlin – Sie stehen weiter jederzeit rund um die Uhr jederzeit für ihre Mitmenschen bereit, um sofort in auftretenden Notfällen zu helfen: Die mehr als eine Million Feuerwehrleute in Deutschland! Die weitaus meisten von ihnen sind „ganz nebenher“ als Ehrenamtliche aktiv – neben den aktuell auch persönlichen Schwierigkeiten für Beruf und Familie, in die sie die aktuelle Corona-Krise vielfach gebracht hat. Damit sind die Feuerwehrangehörigen nicht einfach nur nette Helfer von nebenan: „Mit ihrem Beispiel leben sie das Modell von gegenseitiger Solidarität in besonderer Weise. Jetzt zeigt sich einmal mehr, dass die Feuerwehren nicht nur einfach eine Sicherheits-Organisation sind!“, macht der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) auf das zumeist stille Wirken der Feuerwehren aufmerksam.

Der Deutsche Feuerwehrverband bedankt sich daher dafür, dass die Feuerwehren auch weiter zuverlässig und ohne besondere Aufmerksamkeit „einfach und ohne viel Aufhebens immer da“ sind. „Eine großartige Leistung unserer Feuerwehren, die damit eine maßgebliche Stütze unserer Gesellschaft sind“, so der DFV.

Viele Feuerwehrleute engagieren sich auch zusätzlich, um Menschen in der aktuellen Krise etwa in der Versorgung oder Betreuung zu helfen, oder leisten seit Wochen Amtshilfe bei Maßnahmen der Behörden – „dabei müssen sie besonders sorgfältig auf Infektionsgefahren achten“, weist DFV-Vizepräsident Lars Oschmann auf eine besondere Belastung hin, „denn bei einer Infektion mit Corona kann unter Umständen nicht bloß die jeweilige Einzelperson für den Feuerwehrdienst ausfallen, sondern gegebenenfalls eine ganze Einheit, die mit ihm zuvor in Berührung war.“ Daher haben die Feuerwehren umfangreiche Maßnahmen, je für die spezielle Situation in ihren jeweiligen Gemeinden, entwickelt, wie sie diesem Problem begegnen und den Grundschutz für die Bevölkerung flächendeckend aufrechterhalten können. „Das alles geschieht zusätzlich zum normalen Betrieb und zu ihren normalen Belastungen, die in ihrem Fall nicht verringert sind, sondern verstärkt wurden. Denn das bedeutet zum Teil eine Trennung von den Familien und Freunden und zusätzliche Belastungen, verbunden mit der Anforderung, weiter jederzeit schnell verfügbar zu sein.“

COVID-19: Rückkehr in Regelbetrieb transparent planen

Der pandemische und exponentielle Verlauf des Corona-Virus (SARS-CoV 2) hat weltweit für erhebliche Veränderungen gesorgt. Hierfür waren auch in Deutschland einige eingreifende Einschränkungen notwendig, so zum Beispiel die Einschränkungen der Sozialkontakte. Als Ziel wurde hier eine Verminderung der Ansteckungszahlen definiert, dies insbesondere um das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. „Diesen Einschränkungen mussten wir uns auch als Feuerwehren unterwerfen. Wir haben unseren Dienstbetrieb entsprechend angepasst – zum Beispiel durch Aussetzen von Übungen, Besprechungen und Veranstaltungen und durch Konzentration auf die gesetzlichen Pflichtaufgaben unter Aufgabe von freiwilligen Leistungen wie den so genannten First-Responder-Diensten“, berichtet Klaus Friedrich, Bundesfeuerwehrarzt des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Unser Dank gilt allen Menschen, die diese Einschränkungen mit hoher Disziplin befolgt haben: Den aktiven Feuerwehrangehörigen, die in einer schwierigen Gesamtsituation die Einsatzbereitschaft aufrechterhalten haben. Allen in der Ausbildung engagierten Menschen, die digitale Möglichkeiten der Weiterbildung für Jugendfeuerwehren und Einsatzabteilungen erkundet haben. Denen, die Mitglieder der Altersabteilungen durch Besorgungen dabei unterstützt haben, den schwierigen Alltag zu bewältigen“, dankt Hermann Schreck, DFV-Vizepräsident und ständiger Vertreter des Präsidenten. „Gemeinsam haben alle das Ziel verfolgt, besonders die Infektionen in unseren eigenen Reihen möglichst gering zu halten“, ergänzt Friedrich.

Im Zuge der bundesweit getroffenen Vorkehrungen zur Verringerung der Beschränkung bietet der DFV-Bundesfeuerwehrarzt ein Modell zur dynamischen Rückkehr in den Regelbetrieb der Feuerwehr. „Diese Planungen sollten sich nicht nur an Terminen orientieren, sondern transparent und reproduzierbar sein“, erläutert der Mediziner. Klaus Friedrich stellt Planungen für drei unterschiedliche Szenarien vor:
A) Feuerwehr ohne infizierte Personen in eigenen Reihen
B) Feuerwehr mit infizierte Personen in eigenen Reihen
C) Feuerwehr mit einer Neuinfektion in eigenen Reihen

Als Orientierungspunkt verwendet er die Reproduktionszahl, also die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt in einer gewissen Zeit von einer infizierten Person angesteckt werden. Hierauf basierend bewertet der DFV-Bundesfeuerwehrarzt für eine Feuerwehr ohne infizierte Personen in den eigenen Reihen unterschiedliche Punkte, wie die Ausübung von Aufgaben (Pflichtaufgaben/freiwillige Leistungen, den angeordneten Personalansatz (minimalisiert/standardisiert), das Durchführen von Übungsdienst und Unterricht, das Tragen von Schutzausrüstung (Mund-Nasen-Schutz/FFP2-Masken) oder das Stattfinden soziokultureller Veranstaltungen. Zudem gibt er Hinweise zum Verhalten bei infizierten bzw. neu infizierten Personen in den eigenen Reihen und ordnet das weitere Vorgehen in einem solchen Fall ein.

Die Empfehlungen des DFV-Bundesfeuerwehrarztes stehen HIER online.

Sicherheitstipps zum Schutz der trockenen Natur

Trockene Vegetation, Wind und ungewöhnlich hohe Temperaturen: Bei den aktuellen Witterungsverhältnissen genügt bereits eine fahrlässig weggeworfene, glimmende Zigarette, um die Natur in Brand zu setzen. „Brände in Wäldern und auf Wiesen können sich rasend schnell ausbreiten“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gibt es aktuell in großen Teilen Deutschlands eine hohe Waldbrandgefahr (www.dwd.de/waldbrand). Dies wird durch mangelnden Niederschlag der letzten Wochen und ungewöhnlich hohe Temperaturen für die Jahreszeit begünstigt.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt vier Tipps zum Vermeiden von Bränden:
• Werfen Sie keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahrzeug! Schnell kommt es zu einem Böschungsbrand an Autobahnen und anderen Straßen.
• Lassen Sie niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen stehen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet. Dies betrifft neben allen Modellen mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren (viele Pkw mit Otto-Motoren) künftig auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI. Werden diese in den Regenerationsmodus geschaltet, können sehr hohe Temperaturen auftreten.
• Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten oder durch Kontaktbeschränkung.
• Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.

G 26.3 nach Infektion mit SARS-CoV-2?

Ist nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 grundsätzlich eine erneute Untersuchung nach G 26-3 notwendig? Diese Frage wurde nun bereits mehrfach an uns herangetragen und sie wurde und wird intensiv in der Fachwelt diskutiert, sodass wir als Feuerwehr (-verband) hierzu Stellung beziehen möchten: HIER das Dokument des Bundesfeuerwehrarztes Klaus Friedrich.

Vorträge für Forum Brandschutzerziehung gesucht

Das Forum Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung soll als etablierte Fortbildungsveranstaltung auch in diesem Jahr wieder interessante Vorträge bieten: „Auch wenn die momentane Lage sehr dynamisch ist, wollen wir weiterhin Fachveranstaltungen anbieten. Daher sind wir nun auf der Suche nach interessanten Vorträgen für das Forum Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung 2020“, erklärt Hermann Schreck, zuständiger Vizepräsident und ständiger Vertreter des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Die bundesweit größte Fortbildungsveranstaltung zu diesem Themenkomplex soll am 6. und 7. November 2020 in Kassel (Hessen) stattfinden.

„Damit wir bei der Planung die dann aktuellen Vorschriften berücksichtigen können, sind wir im engen Kontakt mit den Organisatoren der Hessischen Landesfeuerwehrschule als Veranstaltungsort“, erläutert Frieder Kircher, Leiter des Gemeinsamen Ausschusses für Brandschutzerziehung und -aufklärung des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb). Das Forum ist eine gemeinsame Veranstaltung der beiden Verbände.

Das Themenspektrum der Vorträge ist groß. Vorschläge für einen Vortrag oder Workshop (aussagekräftiger Titel, Beschreibung des Inhalts in drei bis vier Sätzen) nimmt der DFV bis 20. Mai 2020 unter machalinski@dfv.org entgegen. Weitere Informationen zur Veranstaltung werden unter www.brandschutzaufklaerung.de veröffentlicht.

Vegetationsbrandrisiken

Jens Motsch ist Mitglied im DFV-Fachbereich Einsatz, Löschmittel, Umweltschutz. Er vertritt dort den LFV Saarland. Angesichts der aktuell fehlenden Niederschläge und das damit einhergehende Ansteigen der Vegetationsbrandrisiken hat er HIER aktuelle Daten zur Wetterlage aufbereitet, um die Feuerwehren zu informieren. Die 46-Tage-Trends sowie die Monatstrends sind keine Vorhersagen, sondern eine Klimaprojektion.

COVID-19: BBK veröffentlicht Auszüge aus Handbuch

Als Unterstützung für Krankenhäuser in der aktuellen Covid-19-Situation stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf seiner Website Teile des geplanten Handbuchs Krankenhausalarm- und -einsatzplanung (KAEP) vorab zum Download bereit. Die Teilveröffentlichung konzentriert sich auf Empfehlungen zur Erstellung von Alarm- und Einsatzplanungen für Kliniken, zu Strukturen und Prozessen sowie zur Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten oder Erkrankten (MANV). Zusätzlich finden sich auf der BBK-Website aktuelle Covid-19-Planungsempfehlungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Krankenhaus-Einsatzplanung (DAKEP) sowie eine Checkliste „Pandemie für Krankenhäuser“ von Berliner Experten. Die Veröffentlichung des kompletten Handbuchs ist im weiteren Verlauf des Jahres 2020 geplant.

Die Dokumente zur Krankenhausalarm- und -einsatzplanung (KAEP) stehen unter www.bbk.bund.de/Handbuch_KAEP online.